Stadtrat beschließt verkaufsoffenen Sonntag zur Adventszeit

Meldung vom 25. September 2026 (09:51 Uhr)

Der Erlanger Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 24. November 2026 den Weg für einen verkaufsoffenen Sonntag in der Vorweihnachtszeit freigemacht. Am Sonntag, 29. November 2026, dürfen nun die Geschäfte der Innenstadt – im Rahmen der Erlanger Weihnachtsstadt mit ihren drei Weihnachtsmärkten – von 13:00 bis 18:00 Uhr öffnen. Das City-Management koordiniert und vermarktet die Veranstaltung.

Der Erlanger Waldweihnacht am Schlossplatz, der Altstädter Weihnachtsmarkt am Altstädter Kirchenplatz und der Neustädter Weihnachtsmarkt am Neustädter Kirchenplatz zählen zusammen zu den publikumsstärksten Veranstaltungen im Veranstaltungskalender der Stadt Erlangen. Das Bayerische Ladenschlussgesetz ermöglicht es der Stadt Erlangen, jährlich bis zu vier verkaufsoffene Sonn- und Feiertage aus besonderem Anlass festzusetzen, sofern dieser den zeitlichen und räumlichen Umfang der Ladenöffnung rechtfertigt.  Die Weihnachtsmärkte gelten als ein Anlass und so hat nun auch die Mehrheit im Erlanger Stadtrat sich für die Durchführung eines verkaufsoffenen Sonntags ausgesprochen. Zusätzlich zu den drei Weihnachtsmärkten finden in der Innenstadt auch die Eislauffläche „Erlangen like on Ice“ am Marktplatz sowie der Weihnachtsexpress am Hugenottenplatz statt. Damit erwartet Besucherinnen und Besucher am ersten Advent ein vielfältiges vorweihnachtliches Angebot in der Innenstadt.

„Der vom Erlanger Stadtrat begleitete und beschlossene zweite verkaufsoffene Sonntag ist aus Sicht des City-Managements ein wichtiges Signal für den Wirtschafts- und Einkaufsstandort Erlangen. Gerade in einer Zeit, die von erheblichen weltpolitischen Unsicherheiten, einer zurückhaltenden Konsumstimmung und vielfältigen strukturellen Herausforderungen für den stationären Einzelhandel geprägt ist, kommt es darauf an, die Attraktivität unserer Innenstadt aktiv zu stärken. Ein zusätzlicher verkaufsoffener Sonntag schafft dabei nicht nur einen besonderen Anlass für den Handel, sondern bietet zugleich die Möglichkeit, die Innenstadt als lebendigen Ort für Begegnung, Erlebnis und regionale Wertschöpfung sichtbar zu machen. Für die ansässigen Händlerinnen und Händler sind solche zusätzlichen Frequenzanlässe von besonderer Bedeutung. Sie tragen dazu bei, Kaufkraft in Erlangen zu binden, den lokalen Handel zu unterstützen und die Innenstadt im Wettbewerb mit Onlinehandel, und anderen regionalen Standorten in der Metropolregion zu positionieren. Davon profitieren letztlich auch Gastronomie, Dienstleister, Kultur und weitere Innenstadtakteure. Das City-Management begrüßt daher die konstruktive und offene Haltung des Stadtrats ausdrücklich. Der zweite verkaufsoffene Sonntag ist ein gemeinsames Zeichen dafür, dass Politik, Wirtschaft und Innenstadtakteure auch unter schwierigen Rahmenbedingungen an einem attraktiven und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Erlangen arbeiten. Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, die Innenstadt als starken, vielfältigen und lebendigen Mittelpunkt der Stadt weiterzuentwickeln und damit auch langfristig die Voraussetzungen für Handel, Arbeitsplätze, Investitionen und Lebensqualität in Erlangen zu sichern“, sagt Christian Frank, Vorstand des City-Managements Erlangen.

Der verkaufsoffene Sonntag gilt für die Innenstadt vom Martin-Luther-Platz bis zur Werner-von-Siemens-Straße sowie vom Bahnhof bis zum Bohlenplatz. Das City-Management wird die teilnehmenden Betriebe bei der Vorbereitung begleiten und den verkaufsoffenen Sonntag über seine Kommunikationskanäle bewerben. Die Geschäfte haben zudem die Möglichkeit, eigene Aktionen und Angebote zum Aktionstag umzusetzen.

Die für 2026 geplante langen Einkaufsnächte am Black Friday und am zweiten Adventssamstag werden dieses Jahr nicht vom City-Management Erlangen durchgeführt. Einzelhandelsbetriebe dürfen jedoch unabhängig davon von der Festsetzung Gebrauch machen.