Interview: Frühlingsfest trifft Einkaufserlebnis: Erlangen lädt zum verkaufsoffenen Sonntag

Meldung vom 8. April 2026 (17:21 Uhr)

Am 12. April 2026 findet in der Erlanger Innenstadt erstmals seit längerer Zeit wieder ein verkaufsoffener Sonntag statt. Im Interview sprechen Christian Frank, Vorstand des City-Managements Erlangen e. V., und Wirtschaftsreferent Konrad Beugel über die Bedeutung des Tages, die Zusammenarbeit im Vorfeld und warum solche Formate gerade jetzt wichtig sind.

Herr Frank, was erwartet die Besucherinnen und Besucher am 12. April in der Erlanger Innenstadt?
Christian Frank: Am 12. April ist zeitgleich zum Frühlingsfest am Schlossplatz ein verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt. Von 13 bis 18 Uhr öffnen zahlreiche Geschäfte und bieten die Möglichkeit, entspannt zu bummeln und einzukaufen. Gleichzeitig sorgt das Frühlingsfest mit klassischen Attraktionen wie Schiffschaukel, Kinderkarussell oder Kasperltheater für eine besondere Atmosphäre. Ergänzend haben wir als City-Management ein Rahmenprogramm organisiert – mit Foodtrucks am Bohlenplatz, Mitmach- und Infoständen entlang der Hauptachsen, Autoausstellungen am Schloss- und Beşiktaşplatz und einem Fun-Track mit Fotopoint am Neustädter Kirchenplatz. So entsteht ein Tag, der weit über das reine Einkaufen hinausgeht.

Herr Beugel, welche Bedeutung hat dieser verkaufsoffene Sonntag für die Stadt Erlangen?
Konrad Beugel: Der Stadtrat hat diesen Termin am 26. Februar einstimmig beschlossen. Das zeigt, welchen Stellenwert diese Veranstaltung für die Innenstadt hat. Ein verkaufsoffener Sonntag ist ein wichtiges Signal für den Einzelhandel und für die Attraktivität unserer Stadt insgesamt. Er schafft einen zusätzlichen Anlass, in die Innenstadt zu kommen, und bietet die Chance, Erlangen außerhalb der klassischen Einkaufszeiten neu zu erleben.

Wie hat die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsförderung und City-Management funktioniert?
Konrad Beugel: Die enge Abstimmung war ein entscheidender Faktor. Wirtschaftsförderung und City-Management haben von Anfang an gemeinsam an dem Vorhaben gearbeitet, die Rahmenbedingungen – zu denen auch rechtliche Aspekte zählen – abgestimmt und die Planung koordiniert.
Christian Frank: Auf dieser Grundlage konnten wir in die konkrete Umsetzung gehen. Gemeinsam mit Partnern aus der Stadt haben wir ein Konzept entwickelt, das den verkaufsoffenen Sonntag sinnvoll ergänzt und zusätzliche Anreize schafft, in die Innenstadt zu kommen.

Was bedeutet der Tag konkret für die Geschäfte und Besucherinnen und Besucher?
Christian Frank: Für die Geschäfte ist es eine große Chance, sich zu präsentieren und neue Kundinnen und Kunden anzusprechen. Einige Betriebe planen eigene Aktionen oder besondere Angebote. Für die Besucherinnen und Besucher entsteht ein vielseitiges Erlebnis: einkaufen, etwas essen gehen, Zeit mit der Familie verbringen und gleichzeitig das Frühlingsfest genießen. Gerade diese Kombination macht den Tag besonders attraktiv. Wir als City-Management unterstützen mit Marketingaktionen in der Stadt und der Region, damit möglichst viele Gäste auf das Angebot aufmerksam werden. Der letzte Tag der Osterferien ist auch ein schöner Abschluss für Familien, bevor es wieder in den Alltag zurückgeht.

Herr Beugel, wie wichtig sind verkaufsoffene Sonntage heute noch?
Konrad Beugel: Ihre Wichtigkeit ist ungebrochen. Und Innenstädte müssen mehr bieten als nur Einkaufsmöglichkeiten. Es geht darum, Erlebnisräume zu schaffen, in denen sich Menschen gerne aufhalten. Ein verkaufsoffener Sonntag bringt genau das zusammen: Handel, Gastronomie, Begegnung und Freizeit – er ist heute weit mehr als ein zusätzlicher Einkaufstag und macht die Innenstadt als Erlebnisraum für alle Generationen erlebbar.

Weitere Informationen zum verkaufsoffenen Sonntag gibt es unter:

www.visit-erlangen.de/verkaufsoffenersonntag/